Der TSV Wolfschlugen hat in Lauterstein den ersten Auswärtserfolg der Saison eingefahren – und das auf denkbar dramatische Weise. Mit 32:31 entschieden die Hexabanner ein intensives und über weite Strecken völlig offenes Spiel erst in der allerletzten Aktion für sich.
Schon die Schlussminute war nichts für schwache Nerven: Die Gastgeber glichen wenige Sekunden vor dem Ende zum 31:31 aus, doch weil Lauterstein zuvor den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Feld genommen hatte, bot sich den Wolfschlügern eine letzte Chance. Das schnell ausgeführte Anspiel landete praktisch mit der Schlusssirene im leeren Tor – der viel umjubelte Siegtreffer.
Zuvor hatten sich beide Teams ein kampfbetontes Duell geliefert, in dem Wolfschlugen mehrfach führte, den Vorsprung aber nie entscheidend halten konnte. Nach einer 15:12-Halbzeitführung lagen die Gäste in der zweiten Hälfte sogar mit vier Toren vorn, doch Zeitstrafen und eine frühe Rote Karte machten die Aufgabe zunehmend schwerer. Lauterstein kam immer wieder zurück und ging rund zehn Minuten vor Schluss erstmals in Führung.
Trotz schwindender Alternativen auf der Bank bewahrten die Hexabanner aber die Nerven und fighteten sich zurück. Das verrückte Finish belohnte am Ende den hohen Aufwand.
Mit diesem Erfolg verbessern sich die Hexabanner nicht nur in der Tabelle, sondern sammeln vor allem eines: Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.