Handball-Oberliga: Ersatzgeschwächter TSV Wolfschlugen verliert klar mit 30:38 bei der TSG Söflingen.
Für den TSV Wolfschlugen gab es am Samstagabend in Ulm nichts zu holen. Mit stark dezimiertem Kader und ohne mehrere Leistungsträger gerieten die „Hexenbanner“ bei der TSG Söflingen früh ins Hintertreffen und mussten am Ende eine deutliche 30:38-Niederlage hinnehmen. Schon in der Anfangsphase funktionierte wenig: die Abwehr fand keinen Zugriff und im Angriff häuften sich Fehlwürfe. Nach 17 Minuten lag Wolfschlugen bereits mit sechs Toren zurück. Zwar kämpfte sich das Team vor der Pause noch einmal etwas heran, doch kurz vor dem Seitenwechsel stellte Söflingen den Fünf-Tore-Vorsprung wieder her.
Auch nach der Halbzeit fehlte die Durchschlagskraft. Selbst in Überzahl gelangen den Gästen kaum zwingende Aktionen, während Söflingen konsequent zuschlug und den Vorsprung auf zehn Treffer ausbaute. Einzelne Lichtblicke wie eine kurze Aufholjagd zum 30:35 änderten nichts am klaren Verlauf. Am Ende stand eine verdiente Niederlage, die deutlich machte, dass die „Hexenbanner“ an ihrer Chancenverwertung und Stabilität arbeiten müssen.
Nun gilt es, die Partie schnell abzuhaken und den Fokus auf das kommende Heimspiel gegen die HSG Langenau-Elchingen zu richten. Dort soll die passende Antwort auf den gebrauchten Abend auf dem Kuhberg folgen.