Frauen 1, Solide Leistung im ersten Heimspiel

TSV Wolfschlugen – HCD Gröbenzell 31:27 (18:14)

Die 3. Liga Frauen des TSV Wolfschlugen schlagen die Gäste aus Gröbenzell im ersten Heimspiel der Saison 20/21. Der TSV kontrollierte das Spiel über 60 Minuten und hielt Gröbenzell meist auf vier Tore Abstand. Technische Fehler auf Seiten Wolfschlugens verhinderten einen deutlicheren Sieg.

Zwar war im Vorfeld eine gewisse Unsicherheit vorhanden wie sich ein Ligaspiel ohne Zuschauer „anfühlt“ und ob man trotz der fehlenden Unterstützung von den Rängen den Schalter auf Wettkampf stellen werden könne. Nach anfänglicher Nervosität mit dem ein oder anderen technischen Fehler auf beiden Seiten konnten die Hexabanner-Mädels, je länger das Spiel dauerte, ihr Spiel aber mehr und mehr durchsetzen.

Beide Mannschaften begannen fahrig. An der Stimmung in der Sporthalle kann es nicht gelgen haben, da sich die Verantwortlichen des TSV bereits zu Wochenbeginn entschieden hatten, das Spiel ohne Zuschauer durchzuführen. Vielleicht war es aber auch gerade dieser Umstand, wodurch beide Mannschaften eine längere Warmlaufphase benötigten. Es dauerte somit bis zur sechsten Minute, bis jedes Team einmal erfolgreich war.

Wolfschlugen, gewohnt offensiv in der Deckung, war mit dem Matchplan gestartet, den Gröbenzeller Rückraum möglichst weit vor dem eigenen Tor zu attackieren. Auch der HCD agierte offensiv, was in der Folge zu einigen freien Torchancen auf beiden Seiten führte. Nach der Eingewöhnungsphase zeigten beide Mannschaften schnelles Spiel nach vorne. Wolfschlugen räumte über die Außenspielerinnen Stepahnie Frick und Emmelie Beiltich ab, bei Gröbenzell war Kreisläuferin Verena Obermeier die Aktivste. Nach 4:4 in der zehnten Spielminute legte Wolfschlugen, unterstützt von einer guten Stefanie Ege im Tor einen Zahn zu.

Vier Tore in Folge zwangen Gästetrainer Weidinger beim 8:4 zur Auszeit (15. Minute). Er setzte ab sofort auf die siebte Feldpsielerin, da sich Gröbenzell in Gleichzahl schwer tat,gegen die gut organisierte Abwehr des TSV. Diese war nun um so mehr gefordert. Es dauerte ein paar Minuten, ehe sich der Defensivverbund auf die neue Situation eingestellt hatte. Die eingewechselte Vanessa Schrag verlieh dem TSV-Angriff neuen Schwung und zeigte sich auch in Bedrängnis treffsicher. Beim 16:10 durch Jasmin Dirmeier in der 27. Spielminute war Gröbenzell gezwungen die zweite grüne Karte zu legen. Bis zur Halbzeit pendelte sich der Wolfschlüger Vorsprung wieder bei vier Toren ein (18:14).


Ein gehaltener Strafwurf durch Kim Grebe und Schwung aus der Halbzeitpause brachten wieder einen sechs Tore Vorsprung ein (20:14). Wie auch schon in der ersten Halbzeit, hatten die Hexenbannerinnen wieder eine sehr hektische Phase, die von leichten Ballverlusten geprägt war. Gröbenzell verkürzte auf 21:17. Die Kontrolle über das Spiel gab der TSV dadurch aber nicht aus der Hand. Julia Bauer, auf der Rückraummitte-Position, behielt die Fäden in der Hand. Näher als bis auf vier Tore konnten die Gäste vom HCD nie verkürzen. Nach 53 Minuten war sogar der ehemalige sechs Tore Vorsprung wiederhergestellt.

Gröbenzell verteidigte nun noch offensiver und versuchte über eine komplette Manndeckung zu schnellen Gegentoren zu kommen. Der bewegliche Angriff Wolfschlugens, schaffte es Zeit von der Uhr zu nehmen. Dass in der Verteidigung die letzte Konsequenz fehlte, spielte wegen des deutlichen Vorsprungs keine entscheidende Rolle mehr. Wolfschlugen steht nach dem 31:27 Sieg nun mit 4:0 Punkten in der Tabelle auf Platz drei. Durch die kleine Staffelgröße in der Liga muss die Mannschaft nun drei Wochen auf das nächste Spiel (gegen Würm-Mitte) warten.

TSV Wolfschlugen: Ege, Grebe (Tor), Massong, Schrag (2), Dirmeier (4), Frick (4), Haible(5), Beitlich (8/2), Andreas, Seckinger (2), Bauer (1), David, Stumpp (1)

HCD Gröbenzell: Cuperus, Thurner (Tor), Mazzucco (1), Fischer (2), Gettwart, Kattner (2), Klingler (3), Königsmann (5), Leubner, Nittel, Obermeier (6), Feles (1), Salvermoser (1), Niebert (6/5), Watzlowik, Werthmüller

Schiedsrichter: Falter/Feldmann (Birkenau)

Zuschauer:

Zeitstrafen: Frick, Haible, Bauer – Mazzucco, Kattner (2), Salvermoser, Niebert

Strafwürfe: 2/4 (Beitlich, Seckinger vergeben) – 5/8 (Klingler, Königsmann, Niebert vergeben)





Text/SV

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Emmelie Beitlich war mit überragenden 10 Treffern erfolgreichste Werferin des Spiels. Archivfoto Thomas Weißenbrunner

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tweissenbrunner

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